Sonntag, 1. Juli 2012

Sind Veganer Veganer?

Was mir auffällt, seit ich vegane Blogs lese und nun seit einiger Zeit auch selber einen habe, ist die Tatsache, daß es offenbar ganz normal ist, daß einige (etliche? viele?) Veganer sich ab und an mal sogenannte "Ausnahmen" "leisten" in Hinsicht auf Milchprodukte. D.h. man ißt etwas Unveganes, weil man irgendwo zu Besuch oder unterwegs ist, und es sich halt so ergibt, oder weil man leidige Debatten vermeiden will. Oder man ißt etwas Unveganes, weil man einfach "Bock" drauf hat. Anschließend gelobt man dann wieder, "artig" zu sein.

Solche Ausnahmen kommen auch unwissenderweise vor, da man sich nicht gut genug über die Zusammensetzung eines Produktes informiert hat, oder es sich im Nachhinein herausstellt, daß während des Herstellungsprozesses unvegane Substanzen zum Einsatz kamen. Letztere Ausnahmen sind für mich allerdings total verständlich, und sie geschehen ja nicht gewollt, sondern aus Versehen.

Ich möchte hier diejenigen Ausnahmen ansprechen, die ein Veganer macht
1) aus Bequemlichkeit (weil in dem Moment nichts anderes zu essen für ihn da ist) bzw. unter dem Aspekt des Vermeidenwollens von Diskussionen mit dem sozialen Umfeld
oder
2) aus schlichter Lust heraus, da der Appetit einen gerade mal überkommt, doch einfach mal etwas zu essen, was eindeutig unvegan ist.

Nun ziele ich mit meinen Gedanken, die ich hier zum Ausdruck bringe, auf keinen Fall darauf ab, mit erhobenem Zeigefinger dazustehen und zu kritisieren:
"Wie kann man nur so inkonsequent sein und immer wieder mal zu Unveganem greifen, wo man doch von sich behauptet, man sei Veganer!"

Dieses "Phänomen", daß es irgendwie im Selbstverständnis eines Veganers liegt, sich ab und an auch mal "Ausrutscher" zu leisten, scheint mir allerdings durchaus verbreitet zu sein, und mir stellt sich da letztlich die Frage:
Gibt es überhaupt "richtige" Veganer???
Also welche, die nicht erst seit ein paar Monaten oder ein/zwei Jahren, sondern schon viele Jahre lang vegan leben, ohne bewußt Produkte konsumiert zu haben, die nicht ins vegane Schema passen?

Es mutet irgendwie widersinnig an, daß ein Veganer einerseits stolz auf sein Vegansein ist und sich ethisch über Vegetarier stellt, da diese ja letztlich inkonsequent sind. Daß er sich so sehr dafür einsetzt und plädiert, daß es bitte überhaupt gar kein Tierleid geben möge, und gleichzeitig sich aber die Freiheit herausnimmt, bei gewissen "Anwandlungen" oder in bestimmten Situationen dann doch einfach mal "zuzuschlagen". Um anschließend natürlich sofort wieder Besserung zu geloben.

Ich denke, diese "Instabilität im Vegansein" ist damit erklärbar, daß es einfach ein "unauffälligerer" und scheinbar nicht so schwerwiegender Schritt ist, ausnahmsweise mal ein Milchprodukt zu essen, als wenn ein Vegetarier, der ja Milchprodukte eh noch konsumiert, plötzlich ausnahmsweise Fleisch essen würde. Denn am Fleisch hängt definitiv und unmittelbar der Tod eines Tieres. Das geht also gar nicht. An einem Milchprodukt hängt zwar ebenso Leid, aber nicht ganz so unverdrängbar, also nicht der direkte Tod. Daher ist die Hemmschwelle sicher kleiner, sich "mal" ein Milchprodukt zu erlauben.

Wie gesagt, diese Gedanken hier meine ich nicht verurteilend gegen alle "veganen Sünder" ;-). Ich frage mich nur ganz im Ernst:
Gibt es wirklich ganz konsequenten Veganismus?
Wie hoch mag die Zahl derer sein, die wirklich so vegan sind, wie sie es behaupten (also 100% vegan)?

Die Frage nämlich, ob es tatsächlich 100%ige Vegetarier gibt, kann man meiner Erfahrung nach eindeutig mit JA beantworten. Da gibt es für mich keinen Zweifel. Hingegen empfinde ich das Label "vegan", welches sich ein Veganer selbst gibt, mittlerweile als nicht unbedingt 100% verläßlich/vertrauenswürdig.

Als ich Vegetarier wurde, wurde ich dies von heute auf morgen. Ich konnte die Bilder von den Schlachtungen und der Massentierhaltung nicht mehr verdrängen und zog die Konsequenz. Da dies also eine ethische Entscheidung war, und man Fleisch tatsächlich nur dann essen kann, wenn ein Tier ganz und gar totgemacht werden muß, habe ich seitdem kein Stückchen Fleisch mehr angerührt, ohne wenn und aber, ohne Rücksicht auf Familie oder soziale Situationen, und ohne Rücksicht auf etwaige Gelüste in der Anfangszeit. Sich gegen Fleisch zu entscheiden ist für mich 100% kompromißlos, ich würde es mir nie verzeihen, wenn ich nochmal Fleisch essen würde. Ich könnte es einfach nicht.

Nun, wo ich vegan lebe, ist es vom Empfinden aber in mir so, wie bei anscheinend ganz vielen Veganern. Man lebt zwar vegan, doch letztlich müßte es eher heißen: Man lebt so vegan wie möglich.

Denn auch ich muß zugeben: Wenn mich irgendwann einmal das Verlangen überkommen sollte, dann werde ich ein Brot mit Butter drauf essen. Und wenn der Tag einmal kommen sollte, werde ich auch eine Pizza essen mit Käse drauf. Wann und ob dies sein wird, weiß ich nicht, aber ich weiß: Ich kann das nicht ausschließen, und ich will es auch nicht ausschließen.

Was meinen Fall angeht, so spielt in mein persönliches Empfinden allerdings auch ganz stark hinein, daß ich es mir aufgrund meiner gemachten lebensgefährlichen Erfahrung mit restriktivem Eßverhalten nicht mehr "leisten" kann, nochmal in einen solchen inneren Konflikt zu geraten. Die Lehre aus dieser Zeit ist für mich ganz klar, daß ich in Zukunft weniger verbissen mit selbstauferlegten Verboten umgehen muß, mich keinesfalls mehr in eine Idee übermäßig hineinsteigern darf.

Wie seht Ihr das mit dem 100% Vegansein, welche Einstellung habt ihr persönlich dazu?
Wie vegan findet Ihr Euch?
Und wie steht ihr zu "Ausnahmen"?

Liebe Grüße von Iris

Kommentare:

  1. Also über "unvegane" Ausflüge kann ich leider noch nichts sagen, weil ich erst seit ca. einem halben Jahr Veganerin bin und bis jetzt auch alles ganz gut geklappt hat^^ Aber zu deiner Aussage, dass Vegetarier immer zu 100% vegetarisch leben: Zählst du dazu nur den direkten Fleischkonsum? Dann stimme ich dir zu. Allerdings sind auch einige meiner Freunde Vegetarier, aber niemand wirklich so, dass der Tod nicht mit dranhängt. Die eine isst Gummibärchen, die andere trägt Lederschuhe. Ist also dann ja eigentlich auch nicht komplett vegetarisch, oder?

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    1. würde ich so unterschreiben, spätestens beim Kälberlab achten die meisten nicht mehr wirklich drauf und von gelatinegeklärten Säften und Weinen hat da auch noch nie jemand was gehört ;)

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    2. Hallo und danke für Deinen Kommentar!
      Um vorweg ein kleines Mißverständnis zu klären: Meine Aussage war, daß es mit Sicherheit 100%ige Vegetarier gibt, nicht, daß Vegetarier immer zu 100% vegetarisch leben.
      Ja, ich meinte mit vegetarisch erstmal den 100%igen Verzicht auf Fleisch (und ja, auch auf Gelatine, also Gummibärchen). Also den Verzicht darauf, ein Tier töten zu lassen zum Essensgenuß.
      Die Sache mit Leder gehört für mich ins Vegane, da die Konsequenz dort eben viel weiter geht.
      Vegetarisch ist halt in der Tat inkonsequent was Tierleid angeht.

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    3. Vegetarisch ist nicht inkonsequent, wenn man bedenkt, dass die eigentliche Definition, wie sie in anderen Ländern auch praktiziert wird, lediglich besagt, dass man sich rein pflanzlich ernährt. Das direkte Leid beim Milchkonsum ist das geschlachtete männliche Kalb, die ausgebeutete Mutter und die neue Kuh, die mit Aufzuchtmitteln ihr Dasein fristet. Das ist bei Weitem schlimmer als ein Stück Fleisch, deshalb sind für mich diese "kein-Fleisch" Leute ohnehin nur egogesteuert; das hat in keiner Weise etwas mit Tierschutz oder sonstigen ethischen Beweggründen zu tun.

      "Dieses "Phänomen", daß es irgendwie im Selbstverständnis eines Veganers liegt, sich ab und an auch mal "Ausrutscher" zu leisten, scheint mir allerdings durchaus verbreitet zu sein, und mir stellt sich da letztlich die Frage:
      Gibt es überhaupt "richtige" Veganer???"

      Ich denke, dass dies eine Charakterfrage ist. Warum ist man Veganer? Lebt man überhaupt vegan oder orientiert man sich lediglich daran? Es gibt genug Leute, die ihr Gewissen beruhigen wollen, die psychische Probleme haben, ihrer Gesundheit etwas Gutes tun wollen und letztendlich nur Rechtfertigungen suchen, die anderes Verhalten relativieren sollen. Das sind keine Veganer, weil die Prinzipien des Veganismus' nicht gelebt werden. Der Respekt vor Umwelt und Lebewesen fehlt, er wird bewusst ignoriert.
      Daher wird für mich auch nie eine bewusste Handlung geschehen, in der ich Tiere esse oder mich in Kinderarbeit-Kleidung zwänge, nur der Akzeptanz des Umfeldes oder irgendwelcher fragwürdiger Gelüste wegen.
      Du sprichst das Hauptproblem eines Trends an. Veganismus ist eine Lebensweise, es gibt dennoch Leute, die sich Aspekte herausfiltern und etwas eigenes daraus machen. Das ist sicher gut für sie, aber warum man sich dann selbst "Veganer" nennen muss, verstehe ich nicht. Das lässt sich auf vieles übertragen, einige Menschen brauchen einfach eine Schublade, egal ob sie da überhaupt reinpassen.


      "Nun, wo ich vegan lebe, ist es vom Empfinden aber in mir so, wie bei anscheinend ganz vielen Veganern. Man lebt zwar vegan, doch letztlich müßte es eher heißen: Man lebt so vegan wie möglich."

      Das ist eben das fehlende Verständnis des veganen Gedankens. Es geht darum vermeidbares Leid zu vermeiden; Maßstab dafür sind nicht Bequemlichkeit und Egoismus, das sollte klar sein. Ebenso lässt sich Veganismus nicht auf "Tier" im herkömmlichen Sinne reduzieren, da der Antispeziesismus Teil der Lebensweise ist und somit jedes Lebewesen abdeckt. Das vergessen leider auch viele, wobei man diess Phänomen besonders bei "Tierschützern" im Allgemeinen beobachten kann: 10 Hunde in Spanien retten, bei Kik einkaufen und am Wochenende Schweine essen...


      So hört man immer wieder von Überheblichkeit und Vergleichen. "Veganerer" und sonstige Vorwürfe werden laut, weil jemand nicht eingestehen möchte, dass er nicht das lebt, was er vorgibt zu sein. Es ist kein Wettbewerb, es sind einfach Überzeugungen die man hat oder eben nicht.

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    4. Hallo supersic,
      danke für Deine Gedanken zu dem Thema, welches wirklich kein leichtes ist. Cara von "think.care.act." hat übrigens auch gerade ziemlich ausführlich etwas zum Thema Veganismus geschrieben.

      Den Anstoß für meine Gedanken zum Vegansein gaben die Äußerungen von Veganern, daß sie "stolz" auf ihr Vegansein seien.
      Mich berührt das Wort "stolz" immer etwas unangenehm, da ich es als trennend empfinde, als sich über den anderen stellend. Ich denke eben, sich stolz über andere zu erheben (die noch nicht "so weit" sind, daß sie vegan leben), ist kein so glücklicher Weg. Immerhin waren wir ja wohl fast alle mal irgendwann im Leben Omnivoren, da fehlte auch uns das "vegane Bewußtsein" - aber waren wir damals charakterlich wirklich so viel schlechter als heute...? Mit diesem Gedankengang versuche ich für mich, auch die noch-Fleischesser lieb zu haben ;-).

      Mir fällt es aber manchmal zugegebenermaßen schwer, noch-Fleischesser innerlich zu akzeptieren, doch dann sage ich mir: Du warst doch selbst mal so. Wobei ich natürlich unterscheide zwischen denen, die zwar die Grausamkeit von Schlachtungen etc. empfinden, aber bei denen das Verdrängen noch funktioniert, und denen, denen es wirklich am Arsch vorbeigeht, was in den Schlachthöfen und Mastanlagen vor sich geht, die einfach ohne Mitgefühl sind. Sowas finde ich beängstigend, also diese emotionale Kälte und den eklatanten Mangel an Mitgefühl mit der Kreatur.

      Liebe Grüße
      Iris

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  2. Liebe Iris,

    ich glaube ich darf mich vegan nennen ;) Ich esse keine Butterbrote und keine fremden Kuchen (außer natürlich explizit vegane) und in Restaurants gibts im Zweifelsfall einen grünen Salat ohne alles. Ich empfinde das auch nicht als sonderlich restriktiv, ich habe mich irgendwann dafür entschieden, anfangs gabs noch den ein oder anderen Unfall, mittlerweile bin ich aber soweit als möglich vegan.
    Soweit als möglich heißt in meinem Fall aber nur, dass ich weiß, dass es Dinge gibt, die ich nicht vermeiden kann. Wenn es um die Ernährung geht fallen mir da spontan nur Medikamente ein, wenns ums vegane Leben geht dann sind da natürlich noch Schweineschwarten in Plastiktüten und technischen Fetten (zB für den Zugverkehr), Rinderknochen als Kleber in Pappkartons und dergleichen mehr...

    Die meisten Definitionen des Begriffes vegan schließen soweit ich weiß aber das Unvermögen mit ein immer und zu jeder Zeit vollkommen vegan zu leben.
    Zitat vegan.de:
    "Ethisch motivierte Veganer lehnen nicht nur tierische Nahrungsmittel ab, sondern sie verzichten soweit möglich auch auf andere Produkte, bei deren Gewinnung Tiere leiden müssen"

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    1. Liebe Cara,
      finde ich prima, Deine Konsequenz! Mach weiter so :-)
      Liebe Grüße
      Iris

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  3. Liebe Iris,
    ich bin seit 1 1/2 Jahren vegan und habe wenn dann unwissentlich mal etwas unveganes zu mir genommen.
    Bei mir geht das wirklich so weit, dass ich im Restaurant keinen Essig verwende.
    Zu Beginn war es noch schwierig(er) mich zu "outen". Mittlerweile stehe ich dazu, und sage mit Stolz "Ich bin eine Veganerin". Und das, ist auch gut so :) :) :)
    Wie du schon schreibst: man weiß nie, ob nicht der Kleber auf dem Kichererbsenglas unvegan ist. Aber wie geschrieben: bewusst habe ich nichts unveganes konsumiert. Und das wird auch so bleiben :)
    Herzliche Grüße,
    die Claudi

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    1. Liebe Claudi, das klingt ganz wunderbar, da freue ich mich!
      Was den Essig angeht, hast Du da konkrete Infos, welche Essige vegan sind und welche nicht? Ich bin zwar eh nicht so der Essigfan und drauf zu verzichten fällt mir nicht schwer (lieber Zitronensaft an Salat), aber ich wüßte schon gern mehr darüber.
      Liebe Grüße
      Iris

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    2. Liebe Iris,

      ich benutze den Apfelessig und Balsamico von Alnatura, die sind vegan, das weiß ich aus Produktanfragen. Ich finde mittlerweile Zitronensaft auch sehr klasse.
      Generell ist alles was du in den berühmt berüchtigten veganen Onlineshops finden kannst (Radixversand, Vegan Wonderland, Smilefood, alles-vegetarisch, Veganbasics,...) vegan und somit nicht mit Gelatine geklärt.

      Viele liebe Grüße,
      die Claudi

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    3. Liebe Claudi,
      danke für die Info bzgl. Essig. Den Alnatura Apfelessig habe ich sogar, da hatte ich ja den richtigen Riecher! ;-)
      Liebe Grüße
      Iris

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    4. Und der ist sogar noch roh :) :) :)

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  4. Ich habe dazu ja auch auf meinem Blog mal was dazu gesagt. Außerdem finde ich grundsätzlich. Keiner hat es nötig sich rechtfertigen zu müssen. Weder ein Fleischesser noch ein 1.000 % Veganer. Jeder übernimmt für sich und sein Handeln die alleinige Verantwortung. Ein Veganer oder eine Veganerin die Kinder oder Partner schlagen, fremdgehen, oder sonstige Dinge machen, sind das dann trotzdem bessere Menschen? Ich bin weder Vegetarier noch Veganer geworden, weil ich ein besserer Mensch sein will. Ich will für mich nur einfach keine toten Tiere verspeisen und / oder am Leid der Tiere wissentlich Schuld sein. Trotzdem habe ich vor ca. 2,5 Jahren, nachdem ich ca. 2,5 Jahre vegetarisch gelebt habe, mit mal 2 Burger gekauft und gegessen, weil ich das nicht mehr aus meinem Kopf bekommen hatte. Natürlich mit einer Demut die ich vorher noch nie gezeigt hatte, aber es war zu dem Zeitpunkt gut so. Und eine vegane "Ausnahme"... da müsste man es wohl anders beschreiben. Was sind das für Menschen, die zu 95 vegan leben? Aussätzige? Schlechte Menschen weil sie nicht 100% Veganer sind? Daher halte ich von solchen Definitionsgeschichten nicht allzuviel, da wie gesagt, meiner Meinung nach, sich niemand vor anderen zu rechtfertigen hat.

    Anderes Beispiel um es deutlicher zu machen. Der eine fährt Fahrrad und ist auch sonst ökologisch und spart Energie ohne Ende, Ist der tollste Mensch usw. aber isst Fleisch,..(allein 30.000 Liter Wasserverbrauch pro Kilo Rindfleisch) der andere ist Veganer aber fährt Porsche. Wer ist jetzt hier der bessere Mensch? Will man den Porschefahrer aus moralischen Gründen zum Fahrradfahrer machen, damit es ein akzeptierter Mensch ist? Wer legt das fest? Wo fängt man an und wo hört man auf? Wer legt die Regeln fest und wer hat das Recht über andere zu urteilen? Sofern man an Gott glaubt und den freien Willen respektiert, wäre das ja blasphemisch andere Menschen für ihr Handeln zu verurteilen.

    Daher. Solle ich mal ein Buttercroissant essen, muss ich das nur mit mir selber ausmachen. Wenn dann jemand meint, ich wäre dann kein Veganer, soll er das meinen. Mir geht es vor allem um die richtige Richtung und die richtige Motivation. Und wenn jemand 3 Jahre braucht um 100% vegan ohne Ausnahme zu sein, oder nur 1 Jahr,.. für mich sind beides Veganer!

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    1. Lieber Peter,
      ich bin selbstverständlich nicht der Ansicht, daß man 95% Veganer als Aussätzige ansehen sollte... ;-)
      Mir kam das Thema vegan oder nicht ganz vegan nur in den Sinn, da ich sehe, daß es unter Veganern manchmal so eine Art Stolz gibt, im Sinne eines Herabsehens auf Nicht-Veganer. Unter diesem Aspekt stellte sich mir die Frage: Wie vegan sind eigentlich Veganer? Ich denke auch, daß niemand ein Recht hat, andere danach zu beurteilen oder gar zu VERurteilen, wie vegan oder sonstwas sie sind.
      Liebe Grüße
      Iris

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  5. Also, nein ich behaupte jetzt mal das Leute die regelmäßig bewusst Ausnahmen wie Käse Pizza, Milcheis usw. machen sind keine veganer, weil ich jemanden kenne der genau das macht und zu mir sagt das er früher mal veganer war, aber unterwegs mit freunden sei es uncool immer auf Pizza zu verzichten und seit er hier zur schule geht hole er sich auch oft Baguettes , weil es sonst nix gibt und vegan sei das zu kompliziert mache.

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    1. Vegan zu leben heißt halt auch oftmals, in Situationen zu kommmen, wo man es sich leicht machen könnte, indem man einfach Unveganes ißt. Nur aus Bequemlichkeit dann tatsächlich was Unveganes zu essen, und dies auch noch regelmäßig, hat mit veganem Leben sicher nichts zu tun...
      Liebe Grüße
      Iris

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  6. Auch ne doofe Situation: Wie reagiert ihr wenn freunde oder bekannte euch nach dem feiern unbedingt mit nach McDonalds schleppen müssen und euch jemand bittet kurz nen Hamburger (nein nicht die Veggie Variante) von seinem Geld zu holn ?

    Hatte die Situation schon und hab dann trotz kurzer Überlegung ihr trotz des ausdrücklichen Wunsches nach Hamburger einen Veggieburger zu holn, aber den Hamburger genommen, weil sie ihn ja eh geholt hätte.

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    1. Da würde ich ablehnen, den Hamburger zu holen...

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    2. Ich muss oft von der Arbeit aus Kuchen kaufen und auch ab und an mal für meine Eltern einkaufen gehen. Ich sehe es so, es ist nicht mein Geld, also unterstütze ich das nicht, sondern die Personen, für die ich es kaufe.

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  7. So denk ich da mittlerweile auch drüber, hab mich auch im Nachhinein ziemlich über mich selbst geärgert. Wie soll ich denn Vorbild sein, wenn ich das noch unterstütz, nur weil die zu faul oder betrunken ist.

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  8. Ich halte generell nichts von allzu rigiden Eßvorschriften, es sei denn es geht aus gesundheitlichen Gründen nicht anders. Veganismus ist nochmal ein Stück extremer als Vegetarismus, und letzterer ist inzwischen ja auch schon ganz gut gesellschaftlich akzeptiert, was es viel leichter macht. Außerdem haben manche Leute vielleicht einfach ein gewisses Bedürfnis nach tierischem Eiweiß, und als Vegetarier gibt es immer noch Möglichkeiten, das zu befriedigen.

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  9. "un, wo ich vegan lebe, ist es vom Empfinden aber in mir so, wie bei anscheinend ganz vielen Veganern. Man lebt zwar vegan, doch letztlich müßte es eher heißen: Man lebt so vegan wie möglich.

    Denn auch ich muß zugeben: Wenn mich irgendwann einmal das Verlangen überkommen sollte, dann werde ich ein Brot mit Butter drauf essen. Und wenn der Tag einmal kommen sollte, werde ich auch eine Pizza essen mit Käse drauf. Wann und ob dies sein wird, weiß ich nicht, aber ich weiß: Ich kann das nicht ausschließen, und ich will es auch nicht ausschließen.

    Was meinen Fall angeht, so spielt in mein persönliches Empfinden allerdings auch ganz stark hinein, daß ich es mir aufgrund meiner gemachten lebensgefährlichen Erfahrung mit restriktivem Eßverhalten nicht mehr "leisten" kann, nochmal in einen solchen inneren Konflikt zu geraten. Die Lehre aus dieser Zeit ist für mich ganz klar, daß ich in Zukunft weniger verbissen mit selbstauferlegten Verboten umgehen muß, mich keinesfalls mehr in eine Idee übermäßig hineinsteigern darf."

    Diese Passage hat meine Gedanken zum Artikel sehr gut zusammengefasst, deshalb habe ich sie mal zititert ;-) Auch ich habe Erfahrungen mit "unnormalem Essverhalten" und muss höllisch aufpassen, da nicht in alte Muster zu fallen.

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    1. Na, dann verstehst Du mich ja gut... ;-)

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    2. Darf ich den Artikel auf meinem Blog vorstellen??? Ich verlinke dich natürlich! Über das Thema mache ich mir gerade auch wieder gedanken und dein Artikel passt da wie die berühmte Faust aufs Auge ^^

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    3. Liebe Saskia, klar darfst Du, und wie ich sehe, hast Du auch schon ;-) Danke!
      LG Iris

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  10. Also ich für mich mache es so:
    Zuhause ernähre ich mich nur vegan und kein Produkt enthält tierische Produkte, zumindest soweit ich es weiß und was ich in Erfahrung bringen konnte.
    Unterwegs versuche ich soweit es mir möglich ist, vegan zuleben, aber in meiner Schule z.B gibt es kein rein veganes essen. Also ernähre ich mich eben da vegetarisch, wobei ich das auch versuchen will zu unterbinden.
    Zuhause hab ich eigentlich keine Ausrutscher mehr und versuche es auch außerhalb der Schule so gut es geht zu Unterbinden, ist nur eben leider nicht immer ganz so einfach...

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    1. Liebe Fhina,
      es geht da halt jeder seinen eigenen Weg. Ein guter ist es auf jeden Fall, auch mit Ausrutschern. Also nicht selbst verrückt machen, einfach weitergehen! ;-)
      Liebe Grüße
      Iris

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    2. Ja eben. Ich denke das muss auch jeder selbst entscheiden.
      Wie gesagt ich versuche mir für die Schule noch etwas einfallen zulassen...hab ja erst letzte Woche angefangen und muss mich eben zurecht finden... :)

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  11. Ich bin zwar kein Ur-Veganer sondern erst gute 3 Jahre dabei, aber ich kann mir nicht vorstellen, jemals bewusst, ohne Not und trotz Alternativen - also einfach aus Lust oder Bequemlichkeit - etwas unveganes zu konsumieren. genauso wie ich nicht ausnahmsweise mal ein Kind verprügel. Ich verstehe dass es im Empfinden einen Unterschied gibt, weil man bei tierischen Produkten eben besser verdrängen kann was sie sind und bedeuten; und außerdem nur sehr, sehr mittelbar beteiligt ist - denn noch ist vegane Nachfrage zu klein um das Angebot wesentlich zu verändern. Es geht also, wenn man denn unveganes noch verdrängend genießen kann (ich könnte das nicht) vor allem auch um die Außenwirkung - und es ist eben auch blöd wenn sich Leute Veganer nennen aber Ausnahmen machen. Das führt nicht dazu, dass man ernst genommen wird, und die konsequenten Veganer dürfen sich dann noch viel eher anhören "sei doch nicht so extrem".
    Also ich kann nur an so Leute appellieren: wenn ihr Lust auf was unveganes habt, veganisiert es, hinterfragt was euch wirklich fehlt: ein bestimmter Nährstoff? Es gibt ALLES auch vegan. Ein Gefühl? Veganisisert das Rezept. Soziale Akzeptanz? Sucht euch mehr vegane Kontakte und denkt an die Tiere wenn ihr von doofen Sprüchen umgeben seid.
    Ich finde auch das Beispiel Schule so trivial. Man kann sich doch was mitnehmen? Und beim Bäcker die Nachfrage dokumentieren statt auf unveganes auszuweichen.

    P.S. Man kann hier ja nur mit einem google-Konto kommentieren, das schränkt natürlich die Gruppe derer die das tun sehr ein. Nur so als Anregung :-)

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    1. Liebe Sheryl,
      danke für Deinen Beitrag!
      Letztlich geht es bei den ganzen Dingen, die sich um Ernährung drehen, leider nicht immer nur um rationale Entscheidungen. Wohl dem, der immer und 100% in der Lage ist, die Entscheidungen aus dem Verstand zu treffen!
      Essen ist extrem stark emotional besetzt, und dies ist ein psychologisches "Problem". Wenn jemand z.B. mit Eßstörungen zu tun hat oder hatte (so wie ich), dann hilft es nicht, an den Verstand zu appellieren.
      Wenn ich zugebe, daß ich - wenn es "hart auf hart" käme (also ich merken würde, der "Verzicht" bringt mich seelisch in zu große Spannungszustände) - auch mal Butter essen würde oder eine Pizza mit echtem Käse, so hat dies halt mit meinem persönlichen/individuellen Lebenshintergrund zu tun. Jeder hat einen anderen, jeder muß schauen, wie er seine moralisch-ethischen Bestrebungen bestmöglich damit verbinden kann.
      Und jeder geht den Weg zum Ziel anders, der eine geht ihn von Beginn an extrem konsequent, der andere läßt sich zwischendurch auf Abwege leiten. Ich selbst bin auch sehr "extremistisch", halbherzige Sachen liegen mir nicht. Ich habe während meiner Rohkostzeit absout NICHTS Warmes/Verarbeitetes gegessen, und ich habe in den über 25 Jahren als Vegetarier kein Gramm Fleisch gegessen. Somit verstehe ich Deine Einstellung. Doch, wie gesagt, manche "Rückschritte" geschehen eben nicht aus moralischer Nachlässigkeit.
      Liebe Grüße
      Iris

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    2. "Wenn jemand z.B. mit Eßstörungen zu tun hat oder hatte (so wie ich), dann hilft es nicht, an den Verstand zu appellieren."

      Dies kann aber auch nur jemand nachvollziehen, der selbst damit zu kämpfen hatte. Sonst hört man schnell wieder die Wörter Bequemlichkeit und Egoismus.

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    3. Ja, liebe Saskia, in der Tat, man muß selbst durch diese Hölle gegangen zu sein, um es wirklich verstehen zu können.
      LG Iris

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  12. Also wenn ich euch richtig verstehe, geht ihr davon aus, dass ich keine Erfahrung mit Essstörungen habe. Ironischerweise habe ich davon mehr als mir lieb wäre. Die extreme Phase (hungern, Bulimie, Klinik) ist lang lang vorbei, aber auch in meiner veganen Zeit hatte ich ein halbes Jahr plötzlich mal sehr damit zu kämpfen. Es wäre mir aber auch da, wenn ich Essdruck oder ne richtige Attacke hatte, nie in den Sinn gekommen, was unveganes zu kaufen. Als ich mal von einer vegan+Bulimie Bloggerin las, dass das bei ihr vorkommt, musste ich daran denken als es wieder mal passierte, und hab tatsächlich überlegt. Nichts "passendes" mehr im Haus, die nächste Tankstelle mit Schokolade und allem keine 5 Minuten weg. Und es blieb dabei, das will/kann ich nicht. Damit sage ich nicht, dass das bei jedem so sein muss und man nur genug Wille braucht. Dennoch glaube ich, dass eine ES den nicht KOMPLETT ausschaltet. Es ist vielleicht eher das: wie tief reicht meine Überzeugung? Das ist dann nämlich auch keineswegs nur eine rationale Sache, sondern die Gefühle sind beteiligt. So jedenfalls aus meiner Sicht, und soviel zum Thema vegan+ES. Dies war aber hier ja gar nicht das Thema, zumindest hat das keiner ausgesprochen, und so bezog ich meinen ersten Kommentar erstmal NUR auf schwierige Situationen bei gleichzeitig gesundem Essverhalten.
    Und ich kenne auch sehr gut den Frust, wenn man im Supermarkt steht, Lust auf X hat, aber nur A und B zur Auswahl. Oder eben das Soziale. Aber ich bleib dabei, das sowas kann man ganz oft abfedern. Jedesmal wenn wir zB irgendwo nach einem veganen Gericht fragen (selbst wenn es kein gutes gibt!), schieben wir denk ich mal wie vor 20, 30 Jahren die Vegetarier den Ball ein Stückchen vorwärts.
    So, ich hoffe das kam jetzt nicht bessermenschlerisch rüber, davon bin ich eigentlich weit entfernt, im Grunde will ich allen die Schwierigkeiten haben Mut machen, nicht nörgeln. Traut euch was zu, traut eurer Umgebung was zu, und auf ins Gefecht! ;-)

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    1. Ich hatte eigentlich niemanden direkt angesprochen. Ich habe auf meinem Blog nur mal die Diskussion gehabt, dass wer nicht zu 100% vegan lebt und Ausnahmen macht, eben nicht genug Überzeugung/Willen/Disziplin hat. Ich hatte jahrelang mit Binge Eating zu kämpfen und mein Essverhalten ist stark an negative Emotionen gekoppelt. Bei mir ist es leider so, dass es einmal dazu gekommen ist und ich in den Supermarkt gegangen bin und Unveganes (aber lacto Vegetarisches) gekauf habe. Mit bei vollem Verstand hatte das nichts mehr zu tun, schön wärs. Ich habe mich hinterher gefühlt wie ein Verräter und es ging mir noch schlechter, obwohl ich den "seelischen Hunger" gestillt hatte. Bei so einer Essatacke schmecke ich noch nichteinmal etwas, es geht nur um den Akt. Ein Glück sind meine schlimmsten Zeiten damit vorbei.

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    2. Liebe Sheryl,
      wie gut, daß Du die Zwanghaftigkeiten der Vergangenheit hast hinter Dir lassen können und Du wirklich eisern genug bist, auch in schwachen Momentan stark zu bleiben. Ich finde es übrigens erstaunlich, wie verbreitet Eßstörungen sind. Auf Blogs wird das Problem so oft erwähnt.
      Was die komplette Ausschaltung des Verstandes durch eine ES angeht, so kann ich aus meiner Erfahrung sagen: In der Zeit meiner Bulimie war in den Momenten, wo ich zwanghaft wurde, mein Verstand KOMPLETT ausgeschaltet. Ich war wie ferngesteuert, wie von einer fremden Macht besetzt, das war nicht mehr ich, die da gehandelt hat. Der Verstand und der Wille konnten absolut nichts degegen ausrichten, keine Chance.

      Nun bin ich die Eßstörung ja seit langer Zeit los. ABER ich weiß nicht, ob es im Leben nicht doch noch mal Momente geben wird, wo mir der Verzicht innerlich Zustände beschert, die ich nicht tragen kann. Daher mein Vegansein "unter Vorbehalt". Ich danke Dir aber für Deine Ermutigung, ich werde dran denken, wenn es mal "hart auf hart" kommen sollte ;-).
      Liebe Grüße
      Iris

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    3. Ja, ich kann natürlich nur für mich sprechen, und die vegane Zeit überschneidet sich bei mir auch nicht mit der *richtig* heftigen ES-Zeit. Insofern sehe ich da nur Hinweise, wenn auch recht starke.
      Mh, als "eisern" oder besonders diszipliniert sehe ich mich gar nicht (weder da noch sonstwo, lol). Manchmal hätte ich mir sozusagen fast schon gewünscht, eine unvegane Ausnahme machen zu können, ob nun in lediglich angespannten oder bei essanfall-artigen Situationen. Aber nach vielen Monaten veganen Lebens wurden mir tierische Produkte so fremd, so nicht-essbar. So wie wenn Hunde oder andere "Kuscheltiere" oder menschliche Körpersubstanzen verarbeitet würden. Einfach auch von innen ein no-go. Sicher basiert das auf rationalen Überlegungen aber das Empfinden hat sich stark dahin mit entwickelt, hatte ich oben auch nur so angerissen.
      Ja, ob man nun tatsächlich komplett im "Zombie-Modus" ist oder sich nur so fühlt, ein Zustand den man niemandem wünscht. Freut mich dass auch ihr das (weitgehend) überwinden konntet. Toi toi :-)

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  13. Mh...also ich bin kein "stolzer" Veganer. Ich versuche mein Essverhalten nicht öffentlich zu machen,
    weil ich mich sonst unter Druck gesetzt fühle^^
    Lebe erst so 3/4 Jahr vegan und habe zwischenzeitlich bei meinem Freund vegetarisch
    gegessen, aber jetzt klappt es auch so ganz gut.
    Ich habe eigentlich keine Lust mich irgendwo mal mit anderen Veganern zu treffen,
    weil ich immer das Gefühl habe, man wird unter Gruppendruck gesetzt und
    alle anderen Menschen wären so schlecht und böse :(
    Ich kann das nicht so gut ab, diese Diskussionen und das dauernde Verurteilen
    von anderen Leuten :/

    Ich bin aber auch nicht so super stabil, auch was das Essen angeht,
    deswegen mache ich das lieber mit mir selbst aus - ohne Druck.
    Falls ich dann mal was unveganes erwischen sollte, habe jedenfalls
    nur ich ein schlechtes Gewissen und nicht noch x-Leute um mich
    drumherum, die mir sagen, wie schrecklich meine Tat war :)

    Liebe Grüße

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    1. Hallo und danke für Deine Meinung zu dem Thema!
      Mit Deiner Einstellung kann ich gut was anfangen. Einerseits fände ich reale Kontakte zu Veganern interessant, aber anderseits der von Dir erwähnte etwaige Druck, das wäre wirklich nicht so toll. Ja, und andere Menschen dann womöglich mit Verachtung bedenken, weil sie nicht vegan sind, wäre auch nicht so mein Ding.
      Ich merke übrigens, daß es mir unangenehm ist, vor anderen "zuzugeben", daß ich vegan esse. Vegetarisch ist ja mittlerweile akzeptiert, aber vegan gilt doch für die meisten als extremistisch. Und so empfinde ich es selbst, ehrlich gesacht, auch noch irgendwie. Als Vegetarier habe ich mich "normaler" gefühlt...
      Liebe Grüße
      Iris

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